das vertauschen in mir

ich koch mir einen tee, ich will ihn nicht trinken, nur den geruch durch die wohnung schweben lassen und an ihn denken, weil ich will etwas anderes als die algen, die sich in meinem kopf um den mond gewickelt haben, der deinen alten pulli trägt;

ich will lieber an ihn denken statt dir schreiben, um dich zu fragen, in welchem spukschloss du gerade gefangen bist und welche farben deine gespenster haben und ob du weißt, was jetzt eigentlich sein soll, weil ich weiß nur, dass die uhren rückwärts purzelpäume schlagen und ich schlecht schlafe und schlecht aufwache zwischen unseren zügen,

mit abdrücken vom kopfhörerkabel und abdrücken vom kopf (das vertauschen in mir), dann bis 20 zählen, mich auf die andere seite drehen, mich noch immer so verletzbar fühlen und nur die jalousie im blick und die uhr, und die kabel im kopf und um dich